Die Jeeps holen Sie am Vormittag direkt am Hoteltor in Belek ab. Schon nach wenigen Kurven liegen Golfplätze und Palmenalleen hinter Ihnen, und die Straße steigt in die Ausläufer des Taurusgebirges, vorbei an Zitrusplantagen, Gewächshäusern und Bächen, die unter der Fahrbahn hindurchlaufen. Zuerst wird die Luft kühler, dann endet der Asphalt. Auf der roten Erde beginnt die eigentliche Safari.
Sie fahren in einem offenen 4x4 mit Platz für acht bis zehn Gäste und einem professionellen Fahrer am Steuer. Niemand aus der Gruppe fährt selbst; Ihre Aufgabe ist es, sich am Überrollbügel festzuhalten, die Piste im Blick zu behalten und Staub abzubekommen. Der Konvoi arbeitet sich über die Bergpisten, kippt durch Spurrillen und taucht in flache Flussdurchfahrten, die kühles Wasser über die Seiten schwappen lassen. Am Flussufer halten die Fahrer für den Moment, auf den alle gewartet haben: die Wasserpistolenschlacht zwischen den Jeeps, nach der Gäste, Fahrer und Guides gleichermaßen durchnässt sind.
Zwischen den nassen Abschnitten gibt es einen Halt in einem Bergdorf, wo Gözleme dünn ausgerollt und auf der heißen Platte gebacken wird und Dorftee in kleinen Gläsern auf den Tisch kommt. Es ist ein stilles, ganz gewöhnliches Stück ländliches Antalya, und genau dieser Kontrast zur Hotelküste macht den Reiz aus. Das Mittagessen gibt es in einem Restaurant am Fluss; danach bleibt Zeit, im Bach zu waten, in der Sonne zu trocknen oder einfach im Schatten zu sitzen, bevor es bergab geht.
Am Nachmittag windet sich der Konvoi durch die Ausläufer zurück zur Küste, und der Fahrer setzt Sie am selben Hoteltor ab. Von der Abholung bis zur Rückkehr dauert der Tag etwa sieben Stunden. Im Sommer fahren offene Jeeps, und Sie werden nass; im Winter kommen geschlossene Jeeps zum Einsatz. Die Begleitung erfolgt auf Deutsch, Englisch, Russisch und Türkisch. Die Reservierung ist kostenlos und ohne Anzahlung: Sie zahlen am Tag der Tour in Euro und können bis 24 Stunden vor Abfahrt kostenlos stornieren.